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REISEMAGAZIN
STRALSUND · MARITIME GESCHICHTEGORCH FOCK I

Gorch Fock I – Stralsunds berühmter Dreimaster

Direkt im Stadthafen liegt ein Schiff mit einer ungewöhnlichen Lebensgeschichte: Die Gorch Fock I wurde 1933 gebaut, überstand Krieg, Versenkung und Jahrzehnte unter sowjetischer Flagge – und kehrte schließlich nach Stralsund zurück.

Vom Schulschiff zum Museumsschiff

GESCHICHTE
1933

Gebaut für die Ausbildung

Die Bark entstand 1933 bei Blohm + Voss in Hamburg und wurde als Segelschulschiff eingesetzt. Ihr Name erinnert an den Schriftsteller Gorch Fock.

1945

Im Strelasund versenkt

In den letzten Kriegstagen wurde das Schiff im Strelasund versenkt. Nach dem Krieg wurde es gehoben und gelangte in sowjetischen Besitz.

TOWARISCHTSCH

Jahrzehnte unter neuem Namen

Als „Towarischtsch“ diente der Dreimaster viele Jahre erneut der seemännischen Ausbildung und wurde auf zahlreichen Reisen eingesetzt.

SEIT 2003

Zurück in Stralsund

2003 kam das Schiff nach Stralsund zurück und erhielt wieder seinen ursprünglichen Namen. Heute gehört es zu den bekanntesten maritimen Wahrzeichen der Hansestadt.

Warum sich der Abstecher lohnt

REISETIPP

Die Gorch Fock I macht Stralsunds Seefahrtsgeschichte unmittelbar sichtbar. Besonders reizvoll ist die Lage: Nur wenige Minuten von der UNESCO-Altstadt entfernt treffen hier historische Speicher, moderne Hafenarchitektur, Ozeaneum und Segelschiff aufeinander.

Unser Tipp: Vom Alten Markt durch die Altstadt zum Hafen laufen, die Gorch Fock I ansehen und anschließend am Wasser weiter zum Ozeaneum spazieren.